Strukturelle Integration mit BodyTalk

Strukturelle Integration

Strukturelle Integration verknüpft die Konzepte der fortgeschrittenen strukturellen Körperarbeit mit der Philosophie von BodyTalk. Es wird versucht die Körperhaltung, das Bewegungsmuster und die gespeicherten emotionalen/spirituellen Muster neu zu organisieren.

Chronischer Stress, emotionaler oder physischer Natur, kompensiert der Körper in seiner Flüssigkristall-Matrix, besser bekannt als Faszie. Die Faszie ist nicht nur das Bindegewebe des Körpers, sondern auch ein Medium, welches Kommunikation, Bewegung, Projektion und Schutz ermöglicht. Irritationen verkürzen die Faszie, mit tief greifenden Auswirkungen auf alle Ebenen der Gesundheit, Flexibilität, Anpassungsfähigkeit, Bewegung und Haltung. Diese Arbeit zeigt, wie auf den physischen Körper verstärkt eingewirkt werden kann und verdeutlicht dessen Wechselbeziehungen mit dem Vitalkörper.

Das Ziel der strukturellen Arbeit ist die Neuorganisation der Körpersysteme über das Fasziensystem, damit diese umgestalten und gesunden können. 

  1. Die Funktion der Körperkreisläufe verbessert sich auf allen Ebenen.
  2. Der Energieaufwand verringert sich, weil der Körper nicht mehr so viel „neuronalen Lärm“ überwachen muss, der durch ein ständiges „Tauziehen“ zwischen Einzelteilen und Systemen entsteht.
  3. Indem der Körper aus dem Kampf-, Flucht- oder Erstarrungs-Modus aussteigt, kann die eingesparte Energie für Reparaturarbeit und als Reserve für wichtigere Funktionen genutzt werden.
  4. Kraft, nicht nur auf der physischen, sondern auf allen Ebenen, wird optimiert.
  5. Für die alltägliche biomechanische Arbeit wird weniger Energie aufgewendet.
  6. Erholung und tiefe Ruhezustände werden möglich.
  7. Das emotionale und spirituelle Wachstum wird gefördert, indem die vielfältigen Beziehungen innerhalb des Körpers gesunden und die Einzelteile und Systeme sowohl innerhalb des Körpers als auch von außen durch das Umfeld unterstützt werden.  

Zitat:

 

„Der eine mag sein verlorenen Kampf mit der Schwerkraft als scharfen Schmerz im Rücken empfinden, ein anderer als ein wenig schmeichelhaftes Aussehen seines Körpers, wieder ein anderer als ständige Müdigkeit und Stress und noch jemand als ständig bedrohliche Umwelt. Diejenigen, die über vierzig sind, mögen es Alter nennen – all diese Signale können aber auch auf ein einzelnes, beziehungsweise einziges Problem hindeuten: der Körper ist außer Balance geraten. Er ist im Konflikt mit der Schwerkraft.“

Ida Rolf, 1977